LESENSWERT


Michael Titze

Wer zuletzt lacht ...

Die Kunst humorvoller Selbstbehauptung

 

Schattauer-Verlag

(Wissen und Leben)

Stuttgart 2017

159 Seiten, 31 Abb., kart.

€ 19,99 (D) / € 20,60 (A)

ISBN 978-3-7945-3293-3

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«Michael Titze ist ein Pionier der Humorbewegung. Er hat unter den Psychotherapeuten nicht zuletzt, sondern zuerst gelacht! Seine Arbeit hat viele inspiriert, den Humor ernst zu nehmen, so paradox das klingt.»
(Eckart von Hirschhausen)

Bei manchen Zeitgenossen kann es einem schon mal die Sprache verschlagen. Fällt Ihnen auch oft erst Stunden später die richtige Antwort ein? Ärgern Sie sich noch Tage danach – vor allem über sich selbst? Dieses Buch zeigt Ihnen, wie Schlagfertigkeit wirklich gelingt, nämlich mit einer kräftigen Prise Humor. Michael Titze, ein Pionier des therapeutischen Humors und prominenter Vertreter der Lachforschung erklärt, wie Sie persönlichkeitsadäquat und humorvoll mit Kränkungen, Entwertungen und Beleidigungen umgehen können. Für eine optimale Konter-Strategie sollte man aber seinen Persönlichkeitstypus kennen, denn davon hängen die eigenen rhetorischen Möglichkeiten ab. Der im Buch enthaltene tiefenpsychologisch basierte Fragebogen bildet den Grundstein für alles, was Sie hier erfahren werden. Die Übungen laden dazu ein, konkrete Erfahrungen zu sammeln und dienen als «Warm-up» für Begegnungen im Alltagsleben. Setzen Sie Ihr Gegenüber nicht schachmatt, sondern wandeln Sie den Konflikt spielerisch um. Denn ein guter Rhetoriker zeichnet sich durch eine humorvolle Widerrede aus, die effizient und beziehungsfördernd ist.

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Heiko Kirsten / Jonathan Gutmann:
Der pure Wahnsinn – Cartoons aus der Psychiatrie

Kohlhammer-Verlag

Stuttgart 2017
ISBN 978-3-17-033152-5
164 Seiten, 19 Euro.

 


«Ein Mensch trinkt den Kakao, durch den er gezogen wird»

Was machen psychiatrisch Pflegende, wenn Sie sich nicht um Menschen sorgen, deren Seelen aus dem Gleichgewicht gekommen sind? Es gibt welche, die im Schreiben Abstand zum beruflichen Alltag suchen. Es gibt andere, die ihrer Kreativität im Malen und Zeichnen Ausdruck verleihen. Heiko Kirsten und Jonathan Gutmann gewähren mit ihren künstlerischen Potentialen nun Einblicke in den Alltag der psychiatrischen Versorgung. Denn mit dem Buch „Der pure Wahnsinn“ setzen sie ein Zeichen für das Menschliche und das Lebendige in der manchmal dunklen Welt der Psychiatrie.

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Michael Schmieder, Uschi Entenmann

Dement, aber nicht bescheuert

Für einen neuen Umgang mit Demenzkranken

 

ISBN-13 9783550081026

eBook (ePUB) Fr. 18.50

Paperback Fr. 28.90

Taschenbuch Fr. 15.90

 

Rezension in der NZZ >>>

 

 

Demenzkranke wollen als Menschen wahrgenommen werden. Aber wir «Gesunden» können nicht ertragen, einen geliebten Angehörigen ins Vergessen gleiten zu sehen - wir therapieren, beschäftigen und medikamentieren, damit wir uns nicht hilflos fühlen. Doch hilft das den Dementen? Nein, im Gegenteil. Die Kranken möchten in ihrem So-Sein angenommen werden. Dafür plädiert Michael Schmieder, und dieses Konzept praktiziert er im Pflegeheim Sonnweid - mit beeindruckendem Erfolg.

Michael Schmieder ist ein Mann der Praxis: Er lebt das, was er schreibt. Er nimmt die Demenzkranken und ihre Bedürfnisse ernst und behandelt jeden Kranken als Individuum. Die Dementen bestimmen die Bedingungen, unter denen sie leben möchten. Wenn das bedeutet, dass eine Patientin nur noch Torte isst und ein anderer am besten im Flur schläft, so ist das in Ordnung. Hauptsache, es geht den Patienten gut. Und das tut es: Sonnweid gilt als eines der besten Pflegeheime für Demenzkranke.

Demenz ist eine Krankheit, die den Betroffenen und ihren Angehörigen Angst macht. Doch der Umgang mit den demenzkranken Menschen in der Sonnweid beweist, dass sie ihre Würde wahren können, dass seelischer Schmerz und Angst zwar dazugehören, aber ebenso Zuwendung, Liebe und Humor. Diese Balance anschaulich zu beschreiben ist dem Sprach- und Fingerspitzengefühl von Erdmann Wingert zu verdanken. Er hat den Entstehungsprozess des Buches in allen Phasen intensiv begleitet. Dank ihm erreicht das schwierige Thema die Leser ebenso leicht wie tiefgründig.

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José Amrein

Das Geheimnis der Katzenfrau

Chronik einer Wandlung

Tiefgründig und skurril – Eine aussergewöhnliche Lebensgeschichte

 

Helen ist attraktiv und beruflich erfolgreich. Eines Tages gerät ihr Leben aus den Fugen. Helen forscht und erfährt Unglaubliches aus ihrer Kindheit. Nach und nach werden erstaunliche Begebenheiten ihrer Vorfahren aufgedeckt und zu einem Gesamtbild zusammengefügt. Die Erzählung dreht sich in heiterer und zugleich tiefgründiger Art um die Themen Sprachlosigkeit und Vergangenheitsbewältigung.

In seinem Erstlingsroman schreibt José Amrein in humorvoller und skurriler Weise von Helens seltsamen Verhaltensweisen, erzählt vom Leben ihrer Vorfahren und lüftet nach und nach den Schleier der nebulösen Vergangenheit.

 

José Amrein ist ausgebildeter Primarlehrer, Logopäde und lösungsorientierter Therapeut. Er leitet Kurse zu diversen Themen der menschlichen Kommunikation und führt in Luzern eine Praxis mit Spezialisierung in der Stotterund Stimmtherapie. In der vorliegenden Erzählung lässt er Erfahrungen aus seiner Arbeit und seinem eigenen Leben einfliessen.

www.praxis-amrein.ch

Format 12,8 x 21 cm, 118 Seiten

 

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Salome Elisabeth Guggisberg

HUMOR – «AHA?!» 

Humortraining um den wohlwollenden und den korrektiven Humorstil zu trainieren

Bestellungen:
salelgu@hotmail.com / humorin.ch 

 

Heutzutage bedarf es anderer Trainings als zuvor. Es ist erfreulich, dass sich Salome Elisabeth Guggisberg genau das Thema Humortraining im Bereich der positiven Psychologie vorgenommen hat und insbesondere die Unterscheidung von wohlwollendem und korrektivem Humorstil in den Vordergrund stellt. Beide kann man als förderlich, wenn nicht sogar tugendhaft bezeichnen und während man bei ersterem mit den Widrigkeiten des Lebens und den Unzulänglichkeiten der Mitmenschen gnädig umgeht und dass allzu Menschliche portraitiert, kann korrektiver Humor benutzt werden, um Gutes zu erreichen. Zum Beispiel kann Fehlverhalten humorvoll korrigiert werden, ohne das die Beziehung belastet oder gestört wird, obwohl das Fehlverhalten (nicht aber die Person) aufs Korn genommen wird. Führungspersonen und Führungspersönlichkeiten sollten sich der Möglichkeiten bewusst sein, die zwischen ignorieren und offenem kritisieren liegen. Salome Guggisberg hat mit ihrer Abhandlung eine erste Tür aufgemacht und man kann hoffen, dass das Verstehen und die reflektierte Anwendung dieser zwei Humorstile sich weiterentwickelt und eines Tages sogar die Effekte wissenschaftlich abgesichert sein werden.

(Prof. Dr. Willibald Ruch, Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik, Universität Zürich)